Wohnen & Sicherheit
Die meisten Menschen wollen in ihrer Wohnung bleiben, und in den allermeisten Fällen geht das auch. Es scheitert selten am großen Umbau, sondern an Kleinigkeiten, die man Jahr für Jahr aufschiebt.
Die drei Dinge, die am meisten bringen
Licht. Mit den Jahren braucht das Auge deutlich mehr Licht als früher, und zwar nicht nur zum Lesen. Die häufigste Stelle, an der es fehlt, ist der Weg vom Bett zur Toilette. Ein Nachtlicht mit Bewegungsmelder in der Steckdose kostet wenige Euro und macht diesen Weg sichtbar, ohne dass man erst einen Schalter suchen muss.
Der Boden. Lose Teppiche, hochstehende Kanten und Kabel quer durch den Raum sind die häufigsten Stolperfallen, und sie lassen sich an einem Nachmittag beseitigen. Läufer entweder festkleben oder weglassen. Das ist unbequem, weil sie oft seit dreißig Jahren dort liegen, aber es ist die wirksamste Einzelmaßnahme.
Erreichbarkeit. Was täglich gebraucht wird, gehört zwischen Hüfte und Schulter. Alles, wofür man auf einen Stuhl steigt oder sich tief bücken muss, kommt nach oben oder nach unten in die selten genutzten Fächer. Auch das kostet nichts außer einem Nachmittag.
Was hier noch entsteht
Geplant sind Haltegriffe und wo sie wirklich hingehören, Nachtlicht und Beleuchtung, Sitzerhöhungen und Aufstehsessel, verstellbare Lattenroste, digitale Türspione und die Frage, was ein Hausnotruf kostet und wann er sich lohnt.
Wenn Ihnen ein Thema fehlt, schreiben Sie mir: post@seniorenpro.de.