Alltagshilfen
Hier geht es um die Dinge, die wenig kosten und viel ändern. Nicht um Technik und nicht um Umbauten, sondern um die kleinen Handgriffe, an denen ein Tag hängen bleibt.
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Überblick behalten
Tablettenbox: welche wirklich taugt
Zwei Fragen entscheiden über die Auswahl, und keine davon ist die nach dem Material. Dazu, warum der feste Befülltermin wichtiger ist als jede Erinnerungsfunktion.
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Vorsicht geboten
Tablettenteiler: was Sie vorher wissen müssen
Nicht jede Tablette darf geteilt werden, und eine Kerbe bedeutet nicht automatisch, dass man es darf. Woran Sie es erkennen und wann sich das Teilen ganz erübrigt.
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Oft auf Rezept
Anziehhilfen für Strümpfe und Schuhe
Bei Kompressionsstrümpfen zahlt die Kasse die Anziehhilfe mit. Angeboten wird das fast nie, man muss danach fragen.
Die Faustregel für diesen Bereich
Kleine Hilfen sind fast immer Eigenkauf. Eine Tablettenbox für sechs Euro ist keine Kassenleistung, und das ist auch in Ordnung, weil sich der Antragsweg nicht lohnen würde.
Es gibt aber Ausnahmen, und die sind bares Geld wert. Die wichtigste: Anziehhilfen für Kompressionsstrümpfe sind verordnungsfähig. Wer Kompressionsstrümpfe bekommt, sollte in derselben Sprechstunde danach fragen.
Welche Kasse wofür zuständig ist, steht ausführlich unter Hilfsmittel: welche Kasse zahlt was.
Vor einer geplanten Operation
Wenn ein Eingriff an Hüfte oder Knie ansteht, besorgen Sie die Hilfen vorher. Nach der Entlassung ist niemand in der Verfassung, Sanitätshäuser abzuklappern, und genau dann braucht man sie am dringendsten.
Die drei, die fast immer gebraucht werden: ein Strumpfanzieher und ein langer Schuhlöffel, eine Greifhilfe und eine Toilettensitzerhöhung. Fragen Sie in der Klinik nach einer Liste, dort ist das Standard.
Was hier nicht steht
Keine Angaben zu Arzneimitteln, keine Empfehlungen zu Wirkstoffen und keine Aussagen darüber, was ein Hilfsmittel gesundheitlich bewirkt. Was hier steht, sind Auswahlkriterien und der Umgang mit der Kasse.