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SeniorenPRO

Praktisch erklärt. Richtig ausgewählt. Ohne Fachchinesisch.

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Alltagshilfen

Hier geht es um die Dinge, die wenig kosten und viel ändern. Nicht um Technik und nicht um Umbauten, sondern um die kleinen Handgriffe, an denen ein Tag hängen bleibt.

Die Faustregel für diesen Bereich

Kleine Hilfen sind fast immer Eigenkauf. Eine Tablettenbox für sechs Euro ist keine Kassenleistung, und das ist auch in Ordnung, weil sich der Antragsweg nicht lohnen würde.

Es gibt aber Ausnahmen, und die sind bares Geld wert. Die wichtigste: Anziehhilfen für Kompressionsstrümpfe sind verordnungsfähig. Wer Kompressionsstrümpfe bekommt, sollte in derselben Sprechstunde danach fragen.

Welche Kasse wofür zuständig ist, steht ausführlich unter Hilfsmittel: welche Kasse zahlt was.

Vor einer geplanten Operation

Wenn ein Eingriff an Hüfte oder Knie ansteht, besorgen Sie die Hilfen vorher. Nach der Entlassung ist niemand in der Verfassung, Sanitätshäuser abzuklappern, und genau dann braucht man sie am dringendsten.

Die drei, die fast immer gebraucht werden: ein Strumpfanzieher und ein langer Schuhlöffel, eine Greifhilfe und eine Toilettensitzerhöhung. Fragen Sie in der Klinik nach einer Liste, dort ist das Standard.

Was hier nicht steht

Keine Angaben zu Arzneimitteln, keine Empfehlungen zu Wirkstoffen und keine Aussagen darüber, was ein Hilfsmittel gesundheitlich bewirkt. Was hier steht, sind Auswahlkriterien und der Umgang mit der Kasse.

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