Gedächtnis & Beschäftigung
Rund um dieses Thema wird viel verkauft und wenig belegt. Deshalb steht hier zuerst, was die Forschung hergibt, und danach das Praktische: Übungen, Rätsel und was zu wem passt.
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Gehirnjogging: was wirklich hilft
Was die Forschung über Denkspiele und Apps sagt, und was besser belegt ist.
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Gedächtnistraining für Senioren
Zehn Übungen ohne Material, der Aufbau einer Einheit und worauf es in der Gruppe ankommt.
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Rätsel für Senioren
Kreuzworträtsel, Sudoku und Puzzles im Vergleich, dazu was bei Demenz funktioniert.
Die kurze Fassung
Wer eine Übung wiederholt, wird in dieser Übung besser. Dass sich dieser Gewinn auf den Alltag überträgt, ist deutlich schlechter belegt, als die Werbung nahelegt. Besser belegt sind drei andere Dinge: körperliche Bewegung, regelmäßiger Kontakt zu anderen Menschen und ein gut versorgtes Gehör.
Das ist kein Grund, Rätsel wegzulegen. Nur ist der Grund, sie zu machen, ein anderer als der beworbene: Sie machen Freude, strukturieren den Tag und geben ein Erfolgserlebnis. Dafür braucht es keine Studie.
Was Sie sich sparen können, sind Abonnements mit Prozentversprechen und alles, was Vorbeugung gegen Demenz behauptet. Das kann nach heutigem Wissensstand niemand garantieren.
Zum Umgang mit Angehörigen
Der häufigste Fehler beim gemeinsamen Üben ist gut gemeint: Angehörige korrigieren jede falsche Antwort. Damit wird aus einer Übung eine Prüfung, und Prüfungen macht niemand freiwillig zweimal. Fragen Sie nach, statt auszubessern, und lassen Sie stehen, was stehen bleiben kann.
Was hier noch entsteht
Geplant sind Beschäftigungsideen für Menschen mit Demenz, Gesellschaftsspiele für zwei Personen und die Frage, welche Rätselhefte im Großdruck tatsächlich taugen.
Wenn Ihnen ein Thema fehlt, schreiben Sie mir: post@seniorenpro.de.