Zum Inhalt springen
SeniorenPRO

Praktisch erklärt. Richtig ausgewählt. Ohne Fachchinesisch.

Bereiche

Pflege zu Hause

Auch hier geht es um das Verfahren, nicht um Medizin: Wie ein Pflegegrad beantragt wird, welche Beträge zustehen und welche Leistungen regelmäßig ungenutzt verfallen. Über Krankheiten und Behandlungen steht hier bewusst nichts.

Die Beträge auf einen Blick

Monatliche Leistungen 2026, häusliche Pflege
PflegegradPflegegeldPflegedienst
Grad 1kein Anspruchkein Anspruch
Grad 2347 Euro796 Euro
Grad 3599 Euro1.497 Euro
Grad 4800 Euro1.859 Euro
Grad 5990 Euro2.299 Euro

Pflegegeld bekommt, wer zu Hause von Angehörigen oder Bekannten versorgt wird. Der Betrag in der rechten Spalte steht stattdessen zur Verfügung, wenn ein Pflegedienst kommt. Eine Mischung aus beidem ist möglich.

Dazu kommen für alle Grade der Entlastungsbetrag von 131 Euro im Monat und Verbrauchshilfsmittel für 42 Euro im Monat, ab Pflegegrad 2 außerdem der gemeinsame Jahresbetrag von bis zu 3.539 Euro für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege sowie bis zu 4.180 Euro je Umbaumaßnahme.

Wo Sie kostenlose Beratung bekommen

Auf eine Pflegeberatung nach § 7a SGB XI haben Sie einen gesetzlichen Anspruch, sie ist unabhängig und kostet nichts. Anlaufstellen sind die Pflegestützpunkte, die Pflegekasse selbst und die Kommunen. Bei Widersprüchen helfen zusätzlich die Sozialverbände.

Nutzen Sie das früh. Der häufigste Fehler ist nicht der falsche Antrag, sondern der zu späte.

Was hier nicht steht

Keine Angaben zu Krankheitsverläufen, keine Einschätzung, welche Versorgung medizinisch die richtige ist, keine Empfehlungen zu Behandlungen. Das gehört zur behandelnden Ärztin oder in die Pflegeberatung, nicht auf eine Internetseite.

Zurück zu allen Bereichen